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Portrait

Ich bin Diplom-Sozialarbeiterin, Qigong-Therapeutin, Lachtrainerin, Channel, Geistheilerin und Lehrerin der Neuen Energie.


1962 in Frankfurt am Main geboren, kam ich mit einer starken Hellfühligkeit zur Welt. Im Laufe meines Lebens erkannte ich, dass diese Gabe nicht bei jedem Menschen ausgeprägt ist. Die Verbindung zur Natur und den Tieren pflegte ich von Kindesbeinen an. Wann immer es sich einrichten ließ, nahm ich direkten Kontakt zu Mutter Erde auf und kommunizierte mit ihr. Dieser innige Kontakt ist zu einem wesentlichen Teil meines Lebens geworden. Bereits im Kindesalter wurde ich darin geschult, unterschiedlichste Energien wahrzunehmen, zu bewegen und auszubalancieren. Doch bevor ich dieses Know-how zu meinem Beruf machte, widmete ich mich der Welt der Zahlen und arbeitete 15 Jahre erfolgreich als Steuerfachgehilfin.


1990 war ein Jahr gravierender Veränderungen. Ich verließ meine gewohnte Tätigkeit und beschloss, mich beruflich den Menschen zuzuwenden. Über den zweiten Bildungsweg und das Studium der Sozialarbeit, in welchem ich mich ganz gezielt dem Schwerpunkt „systemische Konfliktlösungen“ widmete, konnte ich das in der Kindheit erworbene Wissen anwenden. Mit dem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Sozialarbeiterin erhielt ich die Befähigung in dieses Berufsfeld der psychosozialen Beratung und der Mediation und des Coaching einzusteigen. Durch meine sechsjährige berufliche Tätigkeit verfeinerten sich meine Sensitivität und meine feinstofflichen Wahrnehmungskanäle.


1989, kurz vor dem Berufswechsel, machte ich Bekanntschaft mit Taijiquan, Qigong und Meditation. Diese chinesischen Lebenskünste fanden in mir so starke Resonanz, dass ich mich seitdem intensiv damit beschäftige. Nebenberuflich absolvierte ich verschiedene Ausbildungen in Qigong, u.a. bei Ute-Marie Bauer (Frankfurt/Main), Uta Frenzel (Hamburg) und Zuzana Sebkova-Thaller (Augsburg). Seit 2001 biete ich vielfältige Qigong-Seminare für Unternehmen, Erwachsene und Kinder sowie individuelles Einzeltraining an. In den Berufsverbänden des Deutschen Dachverbandes für Qigong und Taijiquan e.V. und der Deutschen Qigong Gesellschaft e.V. bin ich als Qigong-Lehrerin anerkannt. Meine Weiterbildungen im therapeutischen Qigong befähigen mich, gezielte Seminare für erkrankte Menschen wie bspw. Krebs, MS, Rheuma anzubieten. Die von mir geleiteten Seminare und entwickelten Qigong-Konzepte sind bei den gesetzlichen Krankenkassen nach
§ 20 SGB V als Primärprävention anerkannt.


Durch meine Entwicklung im Qigong, die intensive Beschäftigung mit Meditation und mein starkes Interesse für Spiritualität wurden meine erweiterten Wahrnehmungskanäle (Intuition, Hellhörigkeit, Hellsichtigkeit) geschult und ausgebildet. 2004 gelang mir erstmals bewusst der Kontakt zur Geistigen Welt. Seitdem werde ich direkt von den Aufgestiegenen Meistern, Engeln, Erzengeln und weiteren Lichtwesen geführt und in GEWAHR-SEIN ausgebildet.


2005 erhielt ich von der Weißen Bruderschaft die Erlaubnis ihre Energien zu channeln. Ich ging den spirituellen Kontrakt ein, mein erworbenes Wissen den Menschen zur Verfügung zu stellen. So entstanden im Verlauf der letzten Jahre die vielfältigen Angebote von Engellicht - Praxis für energetische Heilweisen.


Von Kindesbeinen an bin ich gesegnet mit Lachen und Heiterkeit, die mich auch in schwierigen Lebenssituationen immer wieder die Leichtigkeit des Seins erfahren lassen. Um diese Gaben auch anderen Menschen zu Gute kommen zu lassen, ließ ich mich einer inneren Eingebung nachgehend 2006 von Dr. Madan Kataria als Lach-Yoga-Lehrerin ausbilden und biete seitdem erfolgreich Lachtrainings an.


2008 war mein Jahr der Veränderung. Ich plante für ein halbes Jahr eine Auszeit, doch es wurde mehr als ein Jahr daraus. Ich startete in ein "Neues Leben", von dem ich damals nicht wusste, wohin es mich bringen würde. Es war ein Jahr des Abschiednehmens von Vertrautem und Gewohntem, ein Jahr der Transformation, ein Jahr mit vielen Zweifeln und ein Jahr mit zunehmendem Vertrauen in meine geistige Führung. Es war auch ein Jahr, in dem ich spirituell mehr gereift bin, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Heute kann ich sagen, es war das wichtigste und wesentlichste Jahr in meinem Leben.


Unterstützend begleite ich Mensch, Tier und Natur dabei, sich der inneren Verbindung zur Schöpfungsquelle zu erinnern, die eigenen Potenziale zu entfalten und die Gesundung von Körper, Geist, Emotion und Seele zu erlauben.


Meine liebesbejahende Einstellung allem Leben gegenüber, verbunden mit meiner Heiterkeit, fördert die Selbstannahme und Akzeptanz bei den Menschen. Meine Intention ist, jedes Wesen liebevoll dabei zu unterstützen, den Zugang zum inneren göttlichen Kern wiederzuentdecken und zu pflegen, um mit Leichtigkeit und Humor ein selbsterfülltes Leben zu genießen.


Ich vermittle eine bodenständig gelebte Spiritualität, die alltagstauglich ist. Mit meiner Klarheit, Entschiedenheit und Ausbalanciertheit kreiere ich neue Projekte, die sich von allein verwirklichen.


September 2009




Erfahrungsberichte

Auswahl zweier Erfahrungsberichte von Martina Brosig:


„Stressfrei im Schulalltag“

Erfahrungsbericht zur Schulprojektwoche an der Emil-Possehl-Schule in Lübeck in der Zeit vom 29. Juni. bis zum 5. Juli 2006


Es ist dem Engagement einer Lehrerin des technischen Fachgymnasiums der Emil-Possehl-Schule zu verdanken, dass dieses Schulprojekt „Qigong im Schulalltag“ durchgeführt werden konnte. Wir lernten uns bei der Suchtpräventionswoche der gleichen Schule im Frühjahr 2006 bei einem von mir geleiteten Workshop „Qigong“ kennen. Die Lehrerin praktiziert selbst seit Jahren Taijiquan und weiß, wie unterstützend solche Entspannungsmethoden sind. Sie hatte den Wunsch ihre 12. Klasse damit vertraut zu machen und die Schulprojektwoche zum Kennenlernen von Qigong zu nutzen.


Rahmenbedingungen:

Das Projekt umfasste 19 Unterrichtsstunden. Davon unterrichtete ich 16 Stunden. In den restlichen 3 Stunden leitete die Lehrerin ihre Klasse an, spezielle Übungen zu vertiefen.


Das Projekt fand in einem etwas ruhiger gelegenem Unterrichtsraum statt. Die Schüler brachten sich eine Decke, ein Kissen, warme Socken und ausreichend Getränke mit. Am 3. Projekttag fand ein Interview für die Schülerprojektzeitung statt, und am 4. Tag wurde eine Mitmach-Präsentation durchgeführt, auch um interessierten Mitschülern aus anderen Projekten die Möglichkeit zu bieten, Qigong kennen zu lernen.


Durchführung:

Nach Vorstellung der Trainerin durch die Lehrerin und einer Begrüßungsrunde wurden bestimmte Befindlichkeiten wie: Rücken-, Schulter- und Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen, Unruhe, kalte Füße und Hände, Unkonzentriertheit, Lernblockaden, Ablenkbarkeit, usw. erfragt. Dadurch erhielt ich einen Überblick über die körperlichen und teilweise emotionalen Beeinträchtigungen der Schüler. Die Körperhaltung der meisten Schüler verriet mir vorab, wer von ihnen mit Rücken- und Nackenbeschwerden, Unruhe und fehlender Bodenhaftung zu tun hatte.


Nach einer kurzen Einführung in den Hintergrund von Qigong, seiner Bedeutung und den Qigong-Regeln, erlernten die Schüler zunächst den Qigong-Stand und danach weitere einfache Übungen.


Die Klasse war auf Entspannung eingestellt, was für die Schüler gleichzusetzen war mit: sich ausruhen, schlafen, Nichtstun. Um so herausfordernder war es für mich, sie dazu zu bringen, sich zu bewegen, sich aufrecht hinzustellen oder aufrecht auf dem Stuhl zu sitzen und in die Qigong-Haltung zu finden. Die Klasse forderte immer wieder klare Grenzsetzungen ein, die sie entsprechend den Qigong-Regeln von mir erhielten. Dabei unterstützte mich die Klassenlehrerin tatkräftig. Einige Schüler taten sich sehr schwer zu einem Teil der gesamten Gruppe zu werden, keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, wie es für sie sonst alltäglich war und den Mund zu halten. Doch auch ihnen gelang es immer mehr, sich auf diese Regeln einzulassen, mitzumachen und ihre Gewohnheiten loszulassen.


Insgesamt ließ sich die Klasse gerne führen, machte die Übungen gut mit und genoss vor allem die Übungen aus dem „Stillen Qigong“. Stete Ermutigungen wie z.B: den Kopf aufrecht zu halten, die Schultern sinken zu lassen, die Füße ganz auf den Boden zu stellen, sich aufzurichten und zu lächeln, gehörten in den vier Projekttagen zu meinem laufenden Repertoire.


Fazit:

Für die Schüler wurde sicht- und spürbar, dass Konzentration sehr viel mit Körperhaltung zu tun hat, und dass sie es selbst in der Hand haben, für sich etwas Gesundes zu tun. Auch dass Entspannung ein aktiver Prozess ist, der regelmäßig geübt sein will. Im Verlauf der Projektwoche gab es Rückmeldungen, dass die Übungen runder und als nicht mehr so anstrengend empfunden wurden und die Schüler mehr Stille erlauben konnten.


Einzelne Schüler hatten Qigong für sich entdeckt und teilten mit, bestimmte Übungen weiterhin praktizieren zu wollen. Andere berichteten, wie herausfordernd es gewesen sei, nicht nachzugeben, um sich auszuruhen, sondern weiter zu üben. Die positiven Auswirkungen sie dadurch erlebten, waren: keine Kopfschmerzen, weniger Schulter- und Rückenbeschwerden und geringere innere Unruhe. Andere wiederum fanden es sehr anstrengend, an all die vielen Kleinigkeiten der Qigong-Haltung zu denken und gleichzeitig der Übungsanleitung zu folgen. Selbst die drei anfangs sehr unruhigen Schüler meldeten, welche positiven Erfahrungen sie gemacht hatten, als sie ihre Unruhe mehr und mehr loslassen konnten. Viele positive Rückmeldungen gab es hinsichtlich gezielter Übungen des Schulter- und Nackenbereichs und des „Stillen Qigong“. Letzteres wurde von 85 % der Klasse täglich eingefordert. Es half ihnen loszulassen, die Aufmerksamkeit nach innen zu wenden und in die Tiefenentspannung zu sinken. Nach jeder „Stille-Einheit“ sah ich in völlig entspannte Gesichter.


Ich sorgte für ausreichenden Wechsel zwischen Bewegungsübungen, Stillem Qigong und entsprechenden Pausen. Meinerseits gab es viel Lob für die aktive Mitarbeit und das Durchhaltevermögen, trotz körperlicher Anstrengung. Ich war insgesamt sehr überrascht, wie leicht sich die Klasse lenken und führen ließ. Die sichtbaren Veränderungen der Körperhaltung und die zunehmende Ruhe im Unterrichtsraum bewiesen mir erneut, dass der Bedarf auch bei älteren Schülern groß ist, Anleitung für eine gesunde Körperlichkeit zu bekommen.


Als großes Manko im Unterrichten von Schülern ist die unangemessene Bestuhlung. Es waren ausreichend Stühle vorhanden, doch fast alle Schüler hatten eine Körpergröße von 1,80 m und mehr. Ihr Po fand kaum Halt auf den viel zu kleinen Stühlen. Für die Beine und die aufrechte Körperhaltung waren die Stühle zudem viel zu niedrig.


Juli 2006




„Entspannung für Zappelphilipp & Co.“

Qigong-Intensivtraining für unruhige Kinder


Erfahrungsbericht zum Seminarangebot am Thomas-Mann-Gymnasium in Lübeck in der Zeit vom 18.Oktober bis zum 17.November 2004




Voraussetzungen:

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Qigong-Intensivtraining für max. vier unruhige Kinder
-vorab Eingangsgespräch mit der jeweiligen Familie
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Seminardauer: 5 Wochen, mit wöchentlich jeweils 2 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
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Elternabend nach 2 ½ Wochen Trainingszeit
-nach Abschluss des Trainings Auswertungsgespräch mit jeder Familie


Dieses Seminar kam durch das Engagement einer Mutter zustande. Da ihr Sohn sehr unruhig und unkonzentriert war, wollte sie ihn für ein reguläres Seminar „Qigong mit Kindern“ anmelden. Im Verlauf des Telefonats erfuhr ich, dass weitere 7 Jungen täglich in der Klasse für große Unruhe sorgten. Ich schlug der Mutter vor, bei der Lehrerin nachzufragen, ob evtl. Bedarf an einem Kurs „Qigong im Schulalltag“ bestehen würde. So kam es, dass die Klassenlehrerin mich kontaktierte, um Informationen für ein solches Projekt einzuholen und mich für einen speziell dafür vorgesehenen Elternabend einzuladen. Durch meinen Vortrag am Elternabend und einzelnen Kennenlernübungen für die Eltern fand kurz darauf das Intensivtraining statt.


Das Intensivtraining wurde im Klassenraum der Klasse 6c des Thomas-Mann-Gymnasiums nach Unterrichtsschluss (7. Schulstunde) mit vier Schülern durchgeführt.


Seminarverlauf:

Da das Seminar nach Schulschluss stattfand, waren die Jungen sehr aufgedreht und unkonzentriert. Es fiel ihnen schwer sich zu dieser Zeit, in der sonst das Mittagessen stattfand, auf das Qigong–Training einzulassen. Aufgrund dieser Tatsache begann ich das Training mit 5 Minuten freiem Bewegungsspiel, bei der die einzige Regel bestand, sich nicht gegenseitig zu verletzen. Anfangs waren es Rangeleien, die unkoordiniert und ohne Gefühl für die eigene Stärke stattfanden. Im Laufe des Trainings forderte ich sie auf, auf einem Bein einander zu fangen. Ich konnte zusehen, wie die Körperwahrnehmung bei allen 4 Jungen sich zunehmend entwickelte. Im Ergebnis nahm die Heftigkeit der Rangeleien ab, der Blickkontakt zwischen ihnen wurde intensiver.


Zu Beginn des Trainings setzte ich eine Verwurzelungsübung ein, bei der die Schüler ihren Stand halten und sich fest verankern mussten, während ich versuchte, sie umzustoßen. Bemerkenswert waren die Fortschritte, die sie mit jeder Qigong-Stunde machten: ihr Halt wurde besser, sie fühlten sich wahr- und angenommen, trotz vieler Ermahnungen die Regeln einzuhalten.


Im Vordergrund stand das Daoyin Baojian Gong und die Qigong-Grundhaltungen, im Wechsel mit Entspannungsübungen. Wie bei allen Angeboten für Kinder waren auch hier klare und feste Regeln von zentraler Bedeutung. Das Befolgen von Qigong Regeln verbesserte sich im Seminarverlauf.




Erste Rückmeldungen:

Im Trainingsverlauf kamen erste positive Rückmeldungen der Eltern und der Lehrerein. Danach fielen die Jungen im Klassenunterricht weniger auf, erhielten kaum noch Einträge wegen Störungen, ließen sich nicht mehr so leicht ablenken und körperliche Beschwerden, wie Kopfschmerzen ließen nach.


Den krönenden Abschluss des Trainings bildete eine Präsentation im gesamten Klassenverband, die das Selbstbewusstsein der Jungen enorm steigerte. Statt Auffallen durch Störungen, erhielten sie nun positive Aufmerksamkeit der Klasse.


Fazit:

Bei den Abschlussgesprächen mit den einzelnen Familien wurde deutlich, dass das Qigong–Training bei jedem Jungen zu mehr Stabilität, Rücksichtnahme, Zentriertheit und Konzentration geführt hatte. Gleichzeitig wurde klar, dass in dem kurzen Trainingsverlauf von fünf Wochen, nur ein Anstoß gegeben werden konnte. Um bleibende Veränderungen zu schaffen, wäre ein längerfristiges Training notwendig.


Da die Abschlussgespräche erst einige Wochen nach Beendigung des Trainings stattfanden, rutschten die Jungen in alte Verhaltensmuster, welche die Notwendigkeit einer Weiterführung des Trainings verdeutlichten.


Dezember 2004




Publikationen

Auswahl einiger Publikationen von Martina Brosig:

Qigong für Reiter – eine ganzheitliche Methode

Entspanntes und gesundes Reiten für Pferd und Reiter

„Qigong“ ist eine alte chinesische Heilgymnastik, die auf dem Jahrtausende altem Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht. Es verbindet Atmung, sanft fließende Bewegungen, Massagen und Konzentration.


Für Reiter sind vier Aspekte dieser ganzheitlichen Methode von entscheidender Bedeutung:

-Zusammenspiel von gleichmäßiger Atmung in Verbindung mit einer aufrechten Körperhaltung und einer beweglichen Wirbelsäule
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Stressbewältigung und –prävention
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Abbau muskulärer Spannungen
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Ausgleich physischer, durch haltungsbedingte, Belastungen


Dieses praxisorientierte Übungskonzept unterscheidet sich vom bisherigen „Reiter-Qigong“, indem das Pferd in das Training einbezogen wird und die Hälfte des Trainings auf dem Pferderücken stattfindet. Das Konzept enthält Techniken zur Verbesserung des Atemflusses, zum Lösen von Blockaden, zur Zentrierung, zur Optimierung einer flexiblen und starken Wirbelsäule sowie zur Vermehrung der Lebensenergie. Es führt zu einer harmonischen Einheit des Reiters mit seinem Pferd und sich selbst, zum Wu Wei, dem „Tun durch Nicht-Tun“.
Eine der Grundhaltungen des Qigong ist „die Partnerschaft mit sich selbst“ So geht es im Reiter-Qigong auch darum, das Pferd als Partner wahrzunehmen, um ein vertrautes Miteinander erlebbar werden zu lassen.
Das Pferd übernimmt Fehlhaltungen und Muskelschwächen des Menschen, um den Reiter zu entlasten. Gezielte Qigong-Techniken fördern den Muskelaufbau und eine aufrechte Körperhaltung des Reiters, was sich wiederum positiv auf die Haltung des Pferdes auswirkt. Sobald das Pferd spürt, dass der Reiter entspannt und zentriert ist, geht es in Resonanz und entspannt sich selbst. Für das Training sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Als mobile Qigong-Therapeutin und Tierkommunikatorin komme ich zu Ihnen.

Veröffentlichung: Horsewoman, Veranstaltungsmagazin für Freizeitreiter in Schleswig-Holstein, 13. Ausgabe, Juni/Juli 2007




Qigong für Menschen ab 50

Als ich mich 2004 selbständig machte, ging ich davon aus, hauptsächlich Qigong für Kinder anzubieten; doch es kam ganz anders. Die AWO Lübeck wandte sich an mich mit der Anfrage, Qigong in einem ihrer Seniorentreffs anzubieten. Das war der Anfang für meine mehrjährige Tätigkeit mit dieser Zielgruppe. Sie macht die Hälfte meiner Unterrichtspraxis aus.


Während die Zielgruppe „50 plus“ ohne körperliche Einschränkungen am regulären „Qigong für Erwachsene“ teilnimmt, habe ich für Menschen „65 plus“ und für Teilnehmer mit körperlichen Einschränkungen ein spezielles Konzept entwickelt.


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Typischerweise lassen sich bei der letztgenannten Zielgruppe drei Hauptkategorien unterscheiden:
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Senioren, die sich gezielt etwas Gutes tun wollen,
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solche, die Aufmerksamkeit suchen, und
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solche, die gewohnt sind Verantwortung abzugeben und „machen zu lassen“.


Das Konzept umfasst 10 Treffen à 60 Minuten mit maximal 14 Teilnehmern. Bei Anmeldung wird die körperliche und psychische Konstitution erfasst. Darauf aufbauend wähle ich die einzelnen Übungen aus. Um die Entspannung zu fördern unterrichte ich nur noch in Räumen, die eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen. Die Arbeit findet im Stehen und im Sitzen statt. Um den Qi-Fluss zu unterstützen, achte ich stets darauf, dass eine möglichst aufrechte Körperhaltung eingenommen wird.


Als wirksam hat sich erwiesen, die anatomischen Gegebenheiten des Körpers zu veranschaulichen. Mein Konzept enthält gezielte Übungen für bestimmte Körperzonen, die leicht in den Alltag transportiert werden können. Um dies zu unterstützen, arbeite ich mit Ermunterung, Lob, Erinnerungshilfen und zum Teil verordneten Pausen. Um Qigong verständlicher zu vermitteln, verwende ich überwiegend deutsche Begriffe.




Kursverlauf:

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Einführung und theoretische Zusammenhänge
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Sammlung
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Schüttelübungen
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Reinigungsübung
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Stilles Qigong in Verbindung mit der
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Qigong-Haltung im Sitzen
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Rückmeldung der Teilnehmer
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Leichte Streck- und Dehnungsübungen
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Klopftechniken
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Selbstmassagen und Partnerübungen sowie
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Akupressuren
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gezielte Bewegungsübungen für Schultern und
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Nacken, Rücken, Becken, Beine und Gelenke sowie
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zur Koordination und Stressreduktion


Die größte Freude für mich ist zu beobachten, wie die Gruppe, welche es gewohnt ist, die Verantwortung abzugeben, beweglicher und verantwortungsbewusster wird – sowohl im Geiste als auch körperlich. Je älter die Teilnehmer sind, desto größer sind ihre Bedürfnisse nach innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Sicherheit, körperlicher Berührung und Stärkung des gesamten Organismus. Oftmals ist die Selbstwahrnehmung gestört: der Körper wird nicht als zu einem selbst gehörig wahrgenommen. Der Zugang zur Körperwahrnehmung ist blockiert, weil sich der Körper überwiegend als ein Feld des Unwohlseins und des Schmerzes darstellt und nicht des Wohlgefühls. Mit dem Bewusstsein, dass die Erde trägt und der goldene Faden hält, ist es dagegen möglich, Selbstwahrnehmung (wieder) zu erlauben, sich zu spüren, sich den natürlichen Gesetzmäßigkeiten (Schwerkraft) anzupassen und zu entspannen – und darüber Veränderungen zuzulassen.




Fazit:

Die Arbeit mit dieser Zielgruppe ist eine sehr dankbare Aufgabe, weil die meisten Teilnehmer eine gewisse Offenheit mitbringen und bald spüren, wie gut ihnen Qigong tut. Dies wiederum motiviert sie, weiter zu üben und selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun. 80 % der Teilnehmer können sich bereits in der ersten Übungsstunde durch das „Stille Qigong“ in Kombination mit der aufrechten Körperhaltung entspannen. Nach der fünften Unterrichtsstunde fällt es den meisten Teilnehmern leicht, ca. 20 Minuten aufrecht und gleichzeitig entspannt zu sitzen. Sobald sich eine vertraute Atmosphäre entwickelt hat, biete ich Partnermassagen an, die gerne angenommen werden. Übungen wie die „Affenschaukel“ und die „Fluglotsenübung“ werden sehr gerne praktiziert, da sie Verspannungen im gesamten Rücken sowie im Schulter- und Nackenbereicht sanft lösen. Auch die Klopftechniken sind sehr beliebt.


Erfahrungsgemäß berichteten die Senioren zum Ende eines Kurses, dass

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sie gelernt haben, sich mehr Zeit für sich und ihr Wohlbefinden zu nehmen
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sich ihre Körperhaltung positiv verändert hat
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sie psychisch stabiler geworden sind
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sie gelernt haben, selbst etwas für ihre Gesundheit tun zu können
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sie gelassener geworden sind
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sie beweglicher geworden sind
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sie sich besser abgrenzen können
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sie sich nicht mehr alles so zu Herzen nehmen und
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sie gelernt haben zu entspannen und Pausen einzulegen.


Erfahrungsgemäß ist die Bereitschaft, sich für einen 10er Kurs anzumelden größer, als sich gleich in einen fortlaufenden Kurs einzuschreiben. Meiner Ansicht nach hängt das damit zusammen, dass die Krankenkassen einmal jährlich einen Zuschuss für einen 10er Kurs bewilligen.
Veröffentlichung: Magazin des Taijiquan und Qigong Netzwerkes Deutschland e.V., Heft 2007


Qigong für Kids

Leider bringt es unser Zeitgeist mit sich, dass bereits unsere Kinder unter Stress und vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Viele Kinder spüren nicht den Boden unter ihren Füßen und gleichen wilden Hummeln, die sich mal hierhin, mal dorthin bewegen, ohne zur Ruhe zu kommen. Unruhige Kinder brauchen, um ins Gleichgewicht zu kommen, einen Wechsel zwischen Bewegung und Ruhephasen. Andere Kinder wiederum bewegen sich kaum noch. Sie verbringen ihre Tage fast nur noch sitzend, in der Schule und danach zu Hause am PC oder vor dem Fernseher. Sie haben die Freude an der eigenen Bewegung und Phantasie verloren.


Qigong (gesprochen „Tschigung“) kann Kindern helfen Energie zu sammeln, gesundheitliche Störungen auszugleichen, die Freude am eigenen Erleben wieder zu entdecken und sich zu entspannen.


Konzentration, Koordination, Körperwahrnehmung sowie das Sozialverhalten werden durch Qigong gefördert. Haltungsschäden lassen sich durch stetiges Üben korrigieren.


Qigong für Kids basiert auf Jahrtausend alten heilgymnastischen Übungen aus China. Es ist eine spielerische und effektive Methode, den eigenen Körper, die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen und zu nutzen. „Die Kinder erleben die Welt der Tiere und Pflanzen mit allen Sinnen und lernen, auf die Natur zu „hören“ und sich in deren Gesetze einzufügen. Sie werden ausgeglichener und entdecken die Freuden der einfachen Wahrnehmung“ (Zuzana Sebkova-Thaller, Präsidentin der Deutschen Qigong Gesellschaft e.V.). Die sprachliche Vermittlung orientiert sich dabei am Alter der Kinder.


Die Übungen sind eine Kombination aus achtsamer Bewegung, Atem und Konzentration. Bewegungsübungen wechseln sich ab mit Übungen in Ruhe. Diese Rhythmisierung beruhigt den Geist und lässt die Kinder gelassener und aufmerksamer werden. Sie erleben nicht nur ein neues Gefühl für ihren Körper, sondern auch für ihre Umgebung. Ihr soziales Verhalten verändert sich positiv. Kinder mit ADS oder Ähnlichem erfahren innere Ruhe.


Beim Qigong für Kids geht es nicht um richtig oder falsch. Stattdessen steht das eigene Erleben im Vordergrund. Die Kinder genießen es, sich frei zu bewegen und ihre inneren Impulse auszudrücken. Dabei pflegen sie ihre Energiebahnen und meditieren. Es handelt sich um einfache Übungen, die jeder leicht erlernen kann. Anhaltendes üben lässt die Kinder selbstbewusster werden. Sie können ihren Herausforderungen gelassener begegnen.


Wie in der Tierwelt geht es beim Qigong für Kids mal laut, mal leise, auf jeden Fall immer mit viel Spaß und Freude zu. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Warum Qigong für Kids?

Qigong bietet die Möglichkeit, recht schnell im eigenen Körper anzukommen und sich wieder selbst zu spüren. Das bedeutet, mit allen Sinnen im jeweiligen Augenblick anwesend zu sein und die Freuden des einfachen Erlebens wieder zu entdecken.


Kinder die den Qigong-Stand kennen, erfahren was „Verwurzelung“ heißt (Energiefülle, Ausgeglichenheit, Freude). Sie wirft so leicht nichts aus der Bahn. Sie haben ein Grundvertrauen und strahlen eine auffällige Selbstsicherheit aus. Qigong-Kindern sieht jeder an, dass sie zufrieden sind, weil sie auf sich und auf ihre Umwelt vertrauen. Es fällt ihnen leicht, sich einzufügen, mit anderen zu teilen und ihre Rechte wahrzunehmen.


Füße/Verwurzelung

Der Gang unserer Kinder zeigt uns, wie wenig Bodenhaftung sie haben. Viele Kinder bewegen sich tänzelnd auf ihren Füßen vorwärts oder laufen auf den Ballen. Was ihnen dabei entgeht ist nicht unerheblich. Da sie nicht den ganzen Fuß auf dem Boden abrollen, fehlt ihnen die Verbindung zur Erde unter ihnen. Sie haben kein Bewusstsein dafür entwickelt, dass die Erde sie trägt und hält. Diese Gewissheit und das damit verbundene Vertrauen in die Erdanziehungskraft fehlt ihnen. Nur wenige Kinder stehen heutzutage mit beiden Beinen auf der Erde und können sich verwurzeln.

Ein zuwenig an Kraft in den Füßen zieht oftmals ein zuviel an Power im Kopf nach sich. Diese überschüssige Yang-Energie, häufig verbunden mit körperlicher Unruhe sind Signale von nicht gelebter Yin-Energie. Damit dieser Yang-Überschuss (Kopflastigkeit, Unruhe, Kopfschmerzen, Stress u.ä.) ausgeglichen werden kann, ist es wichtig, sich mit allen Sinnen zu verwurzeln, um ihn in die Erde sinken zu lassen.


Verwurzelungsübung

Wir stellen uns aufgerichtet hin. Unsere Füße stehen etwa schulterbreit auseinander. Mit ihnen spüren wir den Boden unter uns. Nun setzen wir uns in die Hocke und hüpfen mit aller Kraft in die Luft. Unsere Arme fliegen dabei mit nach oben. Wir landen mit unseren ganzen Füßen auf der Erde. Das wiederholen wir noch fünf mal.


Jetzt stellen wir uns wieder aufrecht hin. Unsere Zehen sind kleine Käfer, die in die Erde wandern. Und wir graben mit unseren zehn Zehen kleine Kuhlen in die Erde. Allmählich werden unsere Käfer müde. Wir lassen sie einen Moment ruhen und spüren in unsere Fußsohlen hinein.


Nun wollen wir erkunden, wie sich der Boden im ganzen Raum anfühlt und bewegen uns wie ein Bär. Der Bär geht mit dem ganzen Körper. Seine Bewegungen sind achtsam und kraftvoll. Der Bär macht den Passgang, d.h., er hebt gleichzeitig den linken Arm und das linke Bein. Sein Gang ist rund und breit. Obwohl der Bär schwer ist, besitzt er eine erstaunliche Leichtigkeit und setzt seinen Fuß lautlos auf den Boden. Er verlagert sein Gewicht ganz auf das eine und dann ganz auf das andere Bein. Dabei dreht sich der Oberkörper von der einen Seite zur anderen. Die Arme bewegen sich wie von selbst mit. Sie erheben sich aus den Schultern heraus, wie beim Kraulen. Auch die Armbewegungen sind rund. Der Bär ist mit seinen Sinnen immer im Zentrum der Bewegung. Es ist schon eine Kunst, das Gleichgewicht zu halten. Der Bär kennt ein paar Tricks, mit denen er es spielend schafft: Sein Oberkörper ist aufgerichtet und mit der Pranke, die nach unten zeigt, stützt er sich auf eine unsichtbare Mauer.


Wenn der Bär total gute Laune hat, geht er am liebsten rückwärts, ohne nach hinten zu schauen. Und wenn er genug gegangen ist, nähert er sich seiner Höhle und legt sich dort zu einem Nickerchen nieder.
Veröffentlichung: Tipps für Kids, Ausgabe Herbst 2004




Inspirationen


In Vorbereitung




Pressespiegel

Auswahl einiger Presseartikel von Martina Brosig:



Engelspuren in Lübeck

Engel – mal pausbackig und kleinkindlich, mal golden bekrönt und gertenschlank, mal lustig wie eine Comicfigur. Überall, aus Schaufenstern und von Regalen, auf Kaffeetassen und T-Shirts, lächeln sie einem zu.
von Frau Pieper


Ist das unübersehbare Faible für Engelfiguren in diesen Wochen vor Weihnachten nur ein Modetrend, mit dem sich eine rührige Weihnachtsstimmung in die Wohnung zaubern lässt? Oder bedeuten diese himmlischen Herscharen einigen Menschen in Lübeck vielleicht noch mehr?

Da ist Martina Brosig. Die QiGong-Therapeutin betreibt auch die Praxis für energetische Heilweisen „Engellicht“. Bei ihr zuhause gibt es viele Engel: An der Wand, auf dem Tisch, dem Fensterbrett und auf dem Schrank. Aus Stein, als Poster, aus Metall oder aus Porzellan. „Das ist mein Lieblingsengel“ sagt Martina Brosig, lacht und hält eine ganz lustige Engelsfigur aus Metall hoch. „Dieser fröhliche Engel erinnert mich daran, dass Humor im Leben ganz wichtig ist.“ Humor und Engel? „Es ist wichtig, sich selbst nicht immer ganz ernst zu nehmen und nicht jederzeit perfekt sein zu wollen. Ich helfe Menschen, wieder ihre Lebensfreude zu entdecken, indem sie lernen loszulassen und auf ihre innere Stimme zu hören. Nur wenn sie wieder die Wahrnehmungsfähigkeit für sich selber verfeinert haben, lassen sich verkrustete Gedankenstrukturen oder Vorurteile über Bord werfen und plötzlich wieder Energien freisetzen.“ Und was spielen Engel dabei für eine Rolle? „Engel sind immer da. Sie begleiten uns wie himmlische Geschwister in unserem Leben und geben uns Zeichen, die wir als Intuition wahrnehmen. Wer jedoch mit einem Problem hadert, hat es verlernt, auf die Zeichen dieser göttlichen Boten zu achten. Er verliert diese Intuition und gerät ins Trudeln. Diesen Menschen kann ich helfen, damit sie wieder bereit sind, die Möglichkeiten zu sehen, die ihnen das Leben bietet. “
Quelle: Auszug aus der Weihnachtsbeilage der Lübecker Nachrichten vom 30. November 2007




Heute schon gelacht?

Lachyoga heißt der neue Trend, das Wohlbefinden zu steigern – jetzt auch in Lübeck
von Karen Kriskovic


Wer lacht, denkt nicht – wer denkt, lacht nicht. Beides zusammen lässt sich nicht vereinen – und darauf beruht das Geheimnis des Lachyoga. Als kurze Sofortmeditation auf der Basis der Tiefenatmung im Yoga wird ein herzhaftes Lachen zur Medizin.


„Am Anfang kam ich mir ziemlich doof vor, aber mit der Zeit wird es immer besser“, berichtet Nicola Fröhlich (40), die am Lachyogaseminar von Martina Brosig im Seminarhaus Traute Steen in Lübeck teilnimmt.


Was auf Außenstehende einen ziemlich merkwürdigen Eindruck macht, ist Teil einer Bewegung, die Mitte der 90er Jahre von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria als Lachyoga begründet wurde und sich auch in Deutschland immer mehr verbreitet. Ziel der zahlreichen Lachclubs im Land ist es, mithilfe des Lachens das eigene Wohlbefinden zu steigern und die Gesundheit von Körper, Geist und Seele zu fördern.


„Wir Erwachsenen lachen im Gegensatz zu Kindern viel zu wenig“, erklärt die Lachtrainerin Martina Brosig, „dabei hat das Lachen so viele positive Auswirkungen und hilft, die Spannungen und den Stress des modernen Lebens besser zu bewältigen.“




Lachen ist die beste Medizin, damit beschäftigt sich sogar eine eigene Forschungsrichtung, die Gelotologie. Danach vertieft sich beim Lachen der Atem automatisch und eine größere Menge Sauerstoff gelangt in den Körper. Das Gehirn schüttet Stoffe aus, die die Stimmung verbessern. Gleichzeitig werden Stresshormone reduziert. Lautes Losprusten stärkt das Immunsystem, entspannt den Körper, fördert Herz und Kreislauf, wirkt schmerzstillend und kann bei Depressionen helfen.


Auf der geistigen Ebene kann das Lachen viel bewirken. „Während wir lachen, können wir nicht denken, der Intellekt steht einmal nicht im Vordergrund“, erklärt Martina Brosig. „Dadurch sind wir ganz im Augenblick und können den Moment erleben. Mit der Zeit ändert sich die geistige Verfassung.“


Das Gute beim Lachen: Der Körper unterscheidet nicht, ob der Mensch aus vollem Herzen losprustet oder ein künstliches Lachen erzeugt. Um von den positiven Auswirkungen zu profitieren, muss man weder fröhlich sein, noch einen Grund zum Lachen haben. Auf dieser Tatsache basiert das Lachyoga, auch das von Martina Brosig. Mithilfe verschiedener Übungen bringt sie die Lübecker Teilnehmer scheinbar ohne Grund zum Kichern.




Schlechte Laune ade. Dabei nutzt sie Techniken, die Dr. Madan Kataria lehrt und eigene Kreationen wie die Pinguin-Übung: Die Arme werden eng am Körper entlang gestreckt, die Handflächen angezogen. Die Füße sind geschlossen und die Teilnehmer watscheln wie die Pinguine durch den Raum und schnattern sich gegenseitig ins Gesicht. Egal wie schlecht die eigene Laune ist – wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, muss man einfach mitlachen. „Gerade wenn es uns nicht gut geht, kann das Lachen eine wichtige Hilfe sein, diese Zeit zu überstehen“, sagt die Lachtrainerin.


Am Ende der Stunde steht die Lachmeditation: Nachdem das Zwerchfell durch verschiedene Lachübungen ausgiebig gefordert wurde und der Körper voller Sauerstoff ist, setzen die Teilnehmer sich bequem hin oder strecken sich auf dem Boden aus. Auch in dieser Phase wird ausgiebig gelacht, wahre Lachsalven brechen los. In Martina Brosigs Seminar können sich die Frauen vor Lachen und Kichern kaum halten. Nach einiger Zeit verebben die Lachanfälle und Ruhe kehrt ein. „Die Lachmeditation tut mir einfach gut“, berichtet Sigrid Eichhorst (60). Der Rest der Gruppe nickt zustimmend.




Die richtige Dosis ist wichtig. Auch wenn das Ziel des Lachyoga ist, die Übungen regelmäßig zuhause durchzuführen und das Lachen in den Alltag zu integrieren, so kann der Besuch einer Gruppe unter fachkundiger Führung sehr hilfreich sein. „Die richtige Dosis ist sehr wichtig“, betont Martina Brosig. „Beim Lachen kann Verdrängtes an die Oberfläche kommen und der Kontrollverlust hat für viele etwas Beängstigendes“. Außerdem ist ein geschützter Raum wichtig, um die Hemmungen fallen lassen zu können.


Die Lachtrainerin stimmt die Übungen auf die Bedürfnisse der Gruppe ab und erkundigt sich nach der Gesundheit der Teilnehmer, da bei einigen Krankheiten Vorsicht geboten ist. Und sie weist die Lachenden auf den möglichen „Lachkater“ hin, der sich nach der Stunde einstellen kann: „Die Sauerstoffzufuhr verringert sich wieder, dadurch kann ein vorübergehendes schlechtes Gefühl entstehen.“


Martina Brosig ist sich sicher: Das Lachyoga bietet eine Möglichkeit, mit schwierigen Situationen besser umzugehen und nicht alles so ernst zu nehmen: „Lachen und Zufriedenheit sind trainierbar.“
Quelle: Lübecker Nachrichten vom 30. Sep. / 1. Okt. 2007




Qi Gong – die Kunst der Bewegung

Ruhige, fließende Bewegungen, entspannte Haltung und zentrierter Blick – wer eine Qi-Gong-Gruppe beobachtet, bemerkt schnell, dass hier nicht Leistungsstress und Muskelkraft im Vordergrund steht. Statt dessen sind Ruhe und Gelassenheit Trumpf.
von Sabine Goris


Qi Gong, wörtlich übersetzt „Pflege der Energie“, ist eine alte chinesische Heilmethode, die neben Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährung und Massage zu den fünf Grundpfeilern der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört. „Das Besondere daran ist, dass jeder mit Qi Gong selbst etwas für seine Gesundheit tun kann, egal, unter welchen körperlichen Einschränkungen er leidet“, erklärt die Lübecker Qi-Gong-Therapeutin Martina Brosig. Das macht Qi Gong auch zum idealen Sport für ältere Menschen.


Die körperlich an sich nicht sehr anspruchsvollen Übungen haben es in sich: Sie fördern die Beweglichkeit, stärken die Haltung, festigen die Muskulatur, beruhigen den Geist und schulen die Sinne – was sie auch zum idealen Mittel gegen Stress macht. Qi Gong hat aber darüber hinaus auch eine positive Wirkung bei vielen Erkrankungen wie etwa bei Bluthochdruck, Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen, Asthma, Gleichgewichtsstörungen oder Arthrose. Auch bei Rückenbeschwerden hilft Qi Gong, erklärt Martina Brosig: „Durch spezielle Qi-Gong-Übungen wird die Wirbelsäule elastischer und so auch die Beweglichkeit der Wirbelkörper verbessert.“


Die Qi-Gong-Übungen werden mit sanft fließenden Bewegungen im Stehen oder sitzend auf einem Stuhl ausgeführt. Dazu kommen meditative Übungen in Stille, die Entspannung und geistig-seelisches Wohlbefinden fördern. Das mag von Außen wie Gymnastik aussehen, funktioniert aber ganz anders, erklärt Martina Brosig: „Im Qi-Gong wird die Bewegung mit einer zielgerichteten Aufmerksamkeit verbunden. So kommen wir in Beziehung mit unserer Körperwahrnehmung.“


„Weniger ist mehr“ heißt das Motto, wenn Martina Brosig ältere Menschen unterrichtet. Da wird öfter mal eine Pause eingelegt, wer mag, kann sich auch zwischendurch mal hinsetzen. Grundsätzlich ist die chinesische Bewegungskunst für alle Menschen bis ins hohe Alter geeignet, egal mit welchen körperlichen Einschränkungen“, so die Therapeutin. Besonders ältere Menschen profitieren davon, dass Qi Gong die Beweglichkeit erhöht, hat sie bei ihren Schülern beobachtet. „Wenn ich beweglicher werde, dann kann ich auch wieder mehr am Leben teilnehmen.“
Quelle: Seniorenbeilage der Lübecker Nachrichten vom 17. November 2006

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